SGMK II – HSG Hardt II 27:23 (13:8)
Das Leben selber unnötig schwer gemacht!

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht! Die ersten 20min waren im Großen und Ganzen Handball, was die Jungs gezeigt haben, obwohl schon zu diesem Zeitpunkt einige unnötige Ballverluste einen noch deutlicheren Vorsprung verhindert haben. Es stand 12:3 und die Gäste hatten nicht den Hauch einer Chance. Doch nach einigen Wechseln war dann auf einmal ein kleiner Bruch im Spiel. Die Angriffe wurden zu schnell, zu überhastet und zu eigensinnig abgeschlossen und in der Abwehr schlichen sich auch immer mehr einige Unkonzentriertheiten ein. Zusätzlich wurden auch noch einige freie Torchancen vergeben, so dass der schon ratlose Gegner wieder zurück ins Spiel gebracht wurde. Bis zur Halbzeit wurde nur noch ein Treffer erzielt und der große Vorsprung wurde fast bis auf die Hälfte aufgebraucht (Halbzeit: 13:8). Nach der Halbzeit begannen die Jungs dann wieder einigermaßen konzentriert und über 17:10 (36.min) bis zum 19:12 in der 41.min hatte man das Gefühl, es wird ein ruhiger Abend. Doch eine katastrophale Chancenverwertung in der kompletten 2. Halbzeit mit 3 verworfenen 7m und vielen 2min Strafen durch dumme Fouls, die aus Unachtsamkeit entstanden sind, brachten die Jungs die HSG Hardt wieder heran. In der 48.min waren es auf einmal nur noch 4 Tore (21:17) und in der 56.min sogar nur noch 3 (23:20). Doch immer wieder technische Fehler der Gäste ermöglichten den Mukus den 3-4 Tore Abstand bis zum Schluss bei zu behalten. Wie gesagt, die Mannschaft hat es sich selber sehr schwer gemacht, einen klaren und ungefährdeten Sieg heraus zu werfen, vor allem nach dem starken Beginn. Jetzt heißt es für die kommenden Aufgaben mehr Konstanz reinzubringen, um über 60min einen Gegner zu dominieren.
Das nächste Spiel findet am 16.03.2019 um 19:00 in Helmlingen gegen den TuS Memprechtshofen statt.

Es spielten:
Hannes Niethammer, Lukas Treuer (Tor)
Paul Freyer (8/2), Robin Ziegler (6/1), Patryk Dzierzawski (4), Pius Jülch (3), Mathis Niethammer (2), Tim Ehret (2), Daniel Jung (1), Nick Stahlberger (1), Yannik Dey, Leon Gruttke, Tarik Seferovic