Die Südbadenliga-Frauen der SGMK beenden nach dem Abbruch die Saison in einer verzerrten Tabelle auf Platz 11

In die Vorbereitung war Trainer Andreas Herrmann mit einem sehr großen Kader gestartet, darauf bedacht, durch die enge Verzahnung mit dem Landesligateam der Damen 2, möglichst viele Spielerinnen fördern und an die „Erste“ ranführen zu können. Diese Luxussituation hielt jedoch leider nicht allzu lange an, denn immer mehr Ausfälle durch Verletzungen, Schwangerschaften, Erkrankungen und beruflichen Veränderungen mussten kompensiert werden. So kam es, dass die ein oder andere Spielerin ihre „Eingewöhnungsphase“, gezwungenermaßen übersprang und schneller als gedacht, im Kader der Damen 1 auflief.

Mit dem Sieg im ersten Saisonspiel in Allensbach erwischte man zwar einen sehr guten Start in die Runde, aber seither konnte man nicht mehr zwei Spiele in Folge mit demselben Kader auftreten, was zu einigen schwächeren Auftritten führte und das Abrufen einer konstanten Leistung erschwerte. Grundsätzlich sei gesagt, dass das Teilnehmerfeld der Südbadenligasaison 2019/20 sich durch eine recht hohe Ausgeglichenheit auszeichnete und auch die nun finale Tabelle zeigt, dass zwischen dem ersten und dem vorletzten Platz nur wenig Punkte liegen. Mit anderen Worten konnte nahezu jede Mannschaft gegen jede gewinnen und jedes Spiel brachte eine eigene Spannung mit sich. So gewann man überraschend aber dennoch verdient gegen den klaren Favoriten in Ottenheim und musste aber in Dreiland eine umso bitterere Niederlage gegen einen eigentlichen Tabellennachbarn einstecken – um solchen Momenten in der Zukunft entgegen zu wirken, werden wir übrigens unbedingt an unserer Chancenverwertung arbeiten 😉 Schlussendlich muss aber gesagt sein, dass wir mit solchen eher schmerzhaften Erfahrungen nicht die einzigen waren und die gesamte Runde, für alle Teams, einige Überraschungen mit sich brachte.

Dass der 11. Platz in der errechnetes Abschlusstabelle nicht unbedingt der Leistung des Teams entspricht, sollte auf jeden Fall erwähnt werden. So hätten ein fehlendes Nachholspiel gegen die SG Baden – Baden / Sandweier und ausstehende Spiele gegen unmittelbare Tabellennachbarn, durchaus noch Punkte für die Mannschaft bringen und somit noch einige Plätze gut gemacht werden können. Da Spekulationen und Aussagen im Konjunktiv zwar nett sind, aber jedoch nicht unbedingt voranbringen, soll nun unbedingt noch auf das zurückgeblickt werden, was wirklich positiv in dieser Saison war!

Und da muss vor allem die Mannschaft als Ganzes gelobt werden, die trotz der genannten Herausforderungen, besonders zu Rundenende gezeigt hat, dass sie Veränderungen annehmen kann und Lösungswege findet! Das hat vor allem das Spiel in Todtnau bewiesen. Dass manche Veränderungen zwar mehr als zwei Trainingseinheiten zur Umsetzung benötigt haben, sei dem recht jungen Team „verziehen“ aber sollte natürlich gleichzeitig auch unbedingt als Lernfeld gesehen werden. Auch in schwierigen, schwächer besetzten Spielen, das abrufen zu können, wozu man in der Lage ist, muss unbedingt in die Zielsetzung der kommenden Runde. Doch nicht nur in unserer Konstanz möchten wir uns weiterentwickeln, sondern auch spielerisch sind wir hungrig auf mehr!

Hoffen wir, dass die Vorbereitung möglichst wie gewohnt stattfindet! Egal wie – wir freuen uns darauf!

Bis hoffentlich bald,

eure Damen der SGMK