TS Ottersweier 3 – SGMK 3: 23:18

„Ein Spielbericht mal anders“ – aus der Sicht eines Aushilfs-Schiedsrichters

Die Dritte musste am vergangenen Sonntagmorgen in Herrgottsfrühe um 10 Uhr in Ottersweier auf dem Platz (ohne angereisten Schiedsrichter) antreten. Man hielt sich zwar in den letzten Monaten mit sportlichen Aktivitäten wie Joggen und Beach-Volleyball konditionell fit, aber einen Handball mal wieder richtig in den Händen zu halten, war für den einen oder anderen Spieler schon etwas ungewohnt. Die Corona-Zwangspause tat leider unseren handballerischen Fähigkeiten – fast ganz ohne Hallentraining – nicht gut. Aber was soll’s. Jammern hilft nicht! Und ehrlich gesagt, wirklich gut sind wir in den letzten Jahren noch nie in eine Runde gestartet und mussten uns immer erst einige Spiele „warmspielen“.

In der ersten Halbzeit lief eigentlich alles noch nach Plan. Die SGMK lag meistens 2-3 Tore in Führung und die Gastgeber konnten gut im Zaum gehalten werden. In die Pause ging man mit einer Zwei-Tore-Führung.

Nach der Pause wollte dann aber nichts mehr so recht gelingen. Man vergab auf einmal reihenweise leichtfertig Torchancen und der gegnerische Torwart wurde regelrecht warmgeschossen. Das gegnerische Tor war für 10 Minuten wie vernagelt. In der Abwehr schlichen sich Konzentrationsfehler ein und das energische Anpacken aus der ersten Hälfte war vergessen. Der Gegner bekam einen Lauf von sechs Toren und auf einmal stand auf der Anzeigentafel 16:12 für Heim. Danach fand die SGMK nicht mehr den Anschluss. Ein Aufbäumen gegen die sich abzeichnende Niederlage war Fehlanzeige. Nun bleibt zu hoffen, dass sich in den nächsten Trainingseinheiten – zu den gewohnten Trainingszeiten in der alten Schulturnhalle – das alte Handball-Feeling allmählich wieder zurückkehrt.

Fazit: „Man hat es fast verlernt, aber es besteht noch Hoffnung ;-)“

Es pfiff: Frank Wagner (TeamManager)

Es spielten: Thomas Müller (Tor), Dominik Weiler (6), Thomas Korsch (3), Sebastian Kolles (3/1), Tobias Rieger (2), Nils Altenberger, Patrik Bukovic, Tobias Hoppe, Andreas Völker je 1.