SGMK – SG Baden-Baden/Sandweier: 35:27 (16:14)

Erste Halbzeit Flop – Zweite Halbzeit Top

Am vergangenen Samstag standen sich in der Wolf-Eberstein-Halle die beiden ungeschlagenen Teams aus Sandweier und der SGMK gegenüber. Bereits nach 7 Minuten warf man sich mit dem 6:1 einen passablen 5-Tore-Vorsprung heraus. Wer aber glaubte, dass der Gegner zerfallen würde, täuschte sich. Der Vorsprung konnte bis zur Mitte der ersten Halbzeit zwar gehalten werden, doch scheiterte man mehrfach am sehr gut aufgelegten Gästetorhüter Maciej Wiacek, oder versuchte es mit der Brechstange aus der Ferne. Man sollte die Leistung der Gäste nicht klein reden, doch stellte man sich oft selbst ein Bein mit überhasteten Angriffen, Angriffsspiel im Stehen oder technischen einfachen Fehlern. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste den Rückstand zum 16:14 verkürzen.

In Halbzeit zwei war zunächst das gleiche Bild zu sehen. Langsame Angriffe, unkluge Entscheidungen sowie freie Fehlwürfe. Als die SG aus Baden-Baden/Sandweier jedoch in der 40. Spielminute zum Ausgleich traf, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Angetrieben von einem starken Mittelblock sowie Florian Marx im Tor, konnte die SGMK vom 22:22 auf ein 25:22 davonziehen. Danach war auf Seiten der SGMK ein ganz anderes Spiel zu sehen. Kontermöglichkeiten wurden genutzt, Anspiele an den Kreis kamen an und auch das Tempospiel um das Trio Haas/Niethammer/Reuter kamen ins Laufen. Die SG aus Baden-Baden musste ihrem hohen Einsatz der ersten Halbzeit zum Ende hin Tribut zollen. Durch zwei weitere 3:0 Läufe wurden die Weichen in den letzten 10 Minuten auf Sieg gestellt.

Positiv zu erwähnen ist, dass sich die Mannschaft Mitte der zweiten Halbzeit selbst ans Herz gefasst hat und das Ruder umriss. Ebenfalls angetrieben vom 14-Tore Mann Lukac konnte man so das Ergebnis in der Summe auf ein 35:27 hochschrauben. Auch wenn eine Differenz von 8 Toren nach viel ausschaut, muss man sagen, dass der Gegner bis in die letzte Viertelstunde ebenbürtig war.

Es spielten: Marx (Tor), Altmeier, Rößler 1, Schöbel, Rieger 1, Blessing-Schumilin, Lukac 14, Niethammer 2, Haas 9/2, Stüdle 1, Reuter 5/2, Schmöckel