SG JHA Baden – SGMK: 23:20 (14:10)

Zum Ende hin nicht den kühlen Kopf bewahrt

Wir starteten direkt in der ersten Minute der ersten Hälfte mit einem 7-Meter der Gegner, den unsere Torhüterin gut pariert hat. In der zweiten Minute fiel das erste Tor für die JHA Baden. Ab diesem Zeitpunkt waren wir bis zur 14. Minute leider nicht in der Lage uns von einem Unentschieden abzuheben und einen Vorsprung auszubauen.  Gegen Ende der ersten Halbzeit fingen wir dann an uns in der Abwehr weniger zu bewegen und waren teilweise zu spät dran. Das wurde durch den Schiedsrichter direkt mit einer Verwarnung bestraft und von den Gegnern mit drei Gegentoren in Folge. In die Halbzeitpause gingen wir mit einem 10:14 für die JHA Baden.

Motiviert das Ruder rumzureißen und die Torjagd zu starten kamen die Mädels wieder aus der Kabine, bereit für die zweite Halbzeit. Die ersten drei Minuten konnten wir das geplante gut umsetzten: verhinderten die Gegentore und konnten stattdessen selbst zwei Treffer im gegnerischen Netz machen. Unglücklicherweise hielt das nicht so lange an. Zur 30. Minute, also 10 Minuten vor Schluss stand es 19:15.

Von da an startete die in der Halbzeitpause geplante Aufholjagd und wir kämpften uns auf ein Unentschieden in der 35. Minute ran. Das Ganze funktionierte durch gemeinsames Spiel im Angriff, gute und sichere Torabschlüsse und gute Abwehrarbeit. Die letzten entscheidenden fünf Minuten des Spiels schaffte die Mannschaft es nicht, den kühlen Kopf zu bewahren und ließen sich von dem an das Unentschieden anschließende Gegentor leider wieder entmutigen. Auch die Besprechung in der Auszeit konnte dem nicht entgegenwirken. So fielen am Ende noch 3 Tore für die JHA Baden und beim Abpfiff stand das Endergebnis 20:23 auf der Anzeigentafel.

In diesem Spiel hat man gesehen wie schön die Mädchen zusammenspielen können, sich gegenseitig helfen und welchen Kampfgeist sie haben, wenn sie wollen.

Wir nehmen uns für die kommenden Spiele mit, dass wir noch mehr kämpfen und auch gegen Ende den kühlen Kopf bewahren. Kopf hoch und weiter, dieses Spiel abhaken und im nächsten Spiel besser machen heißt die Devise.

Es spielten: Elena Metz, Emily Künast (5), Klara Sieger (5), Lisa Diebold (1), Lotta Liebig (T/2), Nele Armbruster (T/3), Nina Knörr (4), Zoe Ludwig