Verbandsliga-Derby vor der Brust – SG Muggensturm/Kuppenheim empfängt den TuS Helmlingen

Nach dem überzeugenden Auswärtssieg beim TSV Rintheim wartet auf die SG Muggensturm/Kuppenheim bereits die nächste große Herausforderung: Am Freitagabend (13. März, 20:30 Uhr) kommt es zum Derby gegen den TuS Helmlingen. In der heimischen Halle dürfte eine intensive und emotionale Partie bevorstehen – ein echtes Nachbarschaftsduell, das in der Verbandsliga seit Jahren für Spannung sorgt.

Der Rückenwind für die SG könnte kaum größer sein. Beim 30:24-Erfolg in Rintheim präsentierte sich die Mannschaft in starker Verfassung. Vor allem die Defensive überzeugte dabei auf ganzer Linie: Der Innenblock um Mack und Henschel stellte die gegnerischen Angreifer immer wieder vor große Probleme, während Torhüter Marcel Kiyici mit zahlreichen Paraden zum entscheidenden Rückhalt avancierte. Auch im Angriff wusste die SG zu überzeugen – allen voran Lars Crocoll, der mit acht Treffern eine starke Leistung zeigte.

Mit dieser Form will die SG auch im Derby auftreten. Doch allen Beteiligten ist klar, dass mit Helmlingen ein ganz anderes Kaliber wartet. Die Gäste gehören derzeit zum oberen Tabellenmittelfeld der Verbandsliga und bringen viel Qualität mit. Besonders im Angriff verfügt der TuS über mehrere gefährliche Akteure. Schmitt, Parpart und Müller zählen zu den prägenden Spielern der Helmlinger und können ein Spiel jederzeit entscheiden. Ihre individuelle Klasse und Erfahrung machen sie zu zentralen Figuren im Offensivspiel der Gäste.

Das Hinspiel in Helmlingen hat bereits gezeigt, welches Niveau diese Begegnung erreichen kann: Damals setzte sich die SG mit 35:29 in der Rhein-Rench-Halle durch. Doch solche Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze – und gerade Helmlingen wird alles daran setzen, sich für diese Niederlage zu revanchieren.

Entsprechend erwarten die Verantwortlichen ein Duell auf absoluter Augenhöhe. Viel wird erneut von der Defensivarbeit der SG abhängen: Gelingt es dem Innenblock, die Kreise der Helmlinger Schlüsselspieler früh zu stören, und kann Kiyici im Tor an seine starke Form anknüpfen, stehen die Chancen gut.

Fest steht schon jetzt: Die Zuschauer dürfen sich auf ein packendes Derby freuen. Zwei Teams aus der Region, viel Intensität und eine volle Halle – die Voraussetzungen für einen echten Handballabend sind gegeben. Alles deutet auf ein 50:50-Spiel hin, in dem am Ende Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden könnten.