Schmerzhafte Niederlage im Derby

In der Halle des SV Niederbühl zu bestehen, ist alles andere als einfach. Umso bitterer, dass wir nach einer starken Anfangsphase und großem Kampfgeist das Derby am Ende aus der Hand geben mussten.

Der Start in die Partie verlief ganz nach unserem Geschmack. Mit viel Tempo und schnellem Umschaltspiel konnten wir unsere Stärken auf die Platte bringen und den Gastgeberinnen früh Probleme bereiten. Doch mit zunehmender Spieldauer stellte sich die Abwehr des SV Niederbühl immer besser auf unser Spiel ein. Gleichzeitig ließen wir im Abschluss ungewohnt viele Chancen liegen und verpassten es, uns deutlicher abzusetzen.

Durch einige Nachlässigkeiten in der Defensive kämpfte sich Niederbühl Tor um Tor zurück ins Spiel. Dennoch behielten wir bis zur Pause die Nase vorn und gingen mit einer knappen Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel fehlte uns zunehmend die Ruhe im Angriffsspiel. Vergebene Torchancen beschäftigten uns zu sehr, wodurch die notwendige Struktur verloren ging. Statt unsere Angriffe konsequent auszuspielen, schlichen sich Hektik und Unordnung ein. Diese Phase nutzten die Gastgeberinnen konsequent aus und drehten das Spiel zu ihren Gunsten.

Trotz der Enttäuschung zeigte die Mannschaft eine starke Moral und kämpfte bis zum Schluss um jeden Ball. Auf dieser Einstellung lässt sich aufbauen. Aus Niederlagen wie dieser kann man wertvolle Lehren ziehen, gerade wenn Einsatz und Wille stimmen.

Jetzt gilt es, die Enttäuschung schnell abzuschütteln, die richtigen Schlüsse aus dem Derby zu ziehen und den Fokus auf die kommenden Aufgaben zu richten. Die Saison ist noch lang, und die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch in schwierigen Spielen das Potenzial besitzt, jeden Gegner vor Herausforderungen zu stellen.

Spielerinnen: Rachel Bertele, Lara Herrmann 3,  Nele Imhoff 1, Lena Holz 4/4, Anna Gnad, Lilli Bittmann 5, Mona Ströhm 1, Luisa Pfrommer, Lotta Liebig, Lina Kieffer 2, Emma Kieffer 5